Über die Berge zur Höhlenstadt
Manchmal ist der Weg interessanter als das Ziel. Diesmal war es genau so.
Wir fuhren früh am Morgen los, solange die Straße fast leer war. Zuerst kamen Hügel, dann wurde die Landschaft trockener: ockerfarbene Hänge, tiefe Schluchten, lange Wolkenschatten. Wir wollten alle zehn Minuten anhalten.


Unterwegs sahen wir alte, verwitterte Steinmauern und geschnitzte Pfeiler an einer Allee. In Reiseführern stehen solche Dinge nicht, aber gerade bei ihnen möchte man anhalten und fotografieren.


Die Straße gehört allen: Autos, Radfahrern und Kühen. Eine Kuh, die sich auf dem warmen Asphalt ausruht, überrascht niemanden, man fährt langsam und ruhig um sie herum.

Das Ziel der Route ist eine Höhlenstadt, direkt in den Fels gehauen. Straßen, Stufen, Säle mit Säulen und Wohnräume sind so gut erhalten, dass man sich leicht vorstellen kann, wie hier Menschen lebten. Von der oberen Plattform sieht man ein weites Tal mit einem Fluss, und der Wind weht dort manchmal so stark, dass man den Hut lieber in der Hand hält.

Für die Fahrt eignet sich jedes trockene Wetter. Nehmen Sie bequeme Schuhe mit gutem Profil mit: Der Stein ist stellenweise glatt. Vergessen Sie Wasser und eine Kopfbedeckung nicht, denn auf den oberen Plattformen gibt es kaum Schatten.
Weitere Beiträge

