Life Path
Herbst 2024

Über die Berge zur Höhlenstadt

Manchmal ist der Weg interessanter als das Ziel. Diesmal war es genau so.

Wir fuhren früh am Morgen los, solange die Straße fast leer war. Zuerst kamen Hügel, dann wurde die Landschaft trockener: ockerfarbene Hänge, tiefe Schluchten, lange Wolkenschatten. Wir wollten alle zehn Minuten anhalten.

Ein Gebirgstal vom Pass aus: Kamm um Kamm bis zum Horizont.
Ein Gebirgstal vom Pass aus: Kamm um Kamm bis zum Horizont.
Rostrote Hänge und vom Regen ausgewaschene Rinnen.
Rostrote Hänge und vom Regen ausgewaschene Rinnen.

Unterwegs sahen wir alte, verwitterte Steinmauern und geschnitzte Pfeiler an einer Allee. In Reiseführern stehen solche Dinge nicht, aber gerade bei ihnen möchte man anhalten und fotografieren.

Geschnitzte Steinpfeiler am Straßenrand.
Geschnitzte Steinpfeiler am Straßenrand.
Eine alte Balustrade vor den Hügeln.
Eine alte Balustrade vor den Hügeln.

Die Straße gehört allen: Autos, Radfahrern und Kühen. Eine Kuh, die sich auf dem warmen Asphalt ausruht, überrascht niemanden, man fährt langsam und ruhig um sie herum.

Rast am Straßenrand: Die Kuh hat es nicht eilig.
Rast am Straßenrand: Die Kuh hat es nicht eilig.

Das Ziel der Route ist eine Höhlenstadt, direkt in den Fels gehauen. Straßen, Stufen, Säle mit Säulen und Wohnräume sind so gut erhalten, dass man sich leicht vorstellen kann, wie hier Menschen lebten. Von der oberen Plattform sieht man ein weites Tal mit einem Fluss, und der Wind weht dort manchmal so stark, dass man den Hut lieber in der Hand hält.

Die Höhlenstadt von oben: der Fels, seine Gassen und dahinter das Tal.
Die Höhlenstadt von oben: der Fels, seine Gassen und dahinter das Tal.

Für die Fahrt eignet sich jedes trockene Wetter. Nehmen Sie bequeme Schuhe mit gutem Profil mit: Der Stein ist stellenweise glatt. Vergessen Sie Wasser und eine Kopfbedeckung nicht, denn auf den oberen Plattformen gibt es kaum Schatten.

Weitere Beiträge